Während andere Glykol beimischen, setzen wir auf:
Wasser als Frostschutz!
Im ersten Moment klingt das widersprüchlich. Schliesslich friert Wasser selbst unter null Grad. Genau deshalb hören wir häufig die Frage, wie ein Heizsystem im Winter ohne Glykol überhaupt sicher funktionieren soll.
Die Antwort liegt nicht im Medium, sondern im System. Denn Heizsysteme frieren nur selten wegen der Kälte allein ein. Kritisch wird es erst dann, wenn Bewegung fehlt – etwa bei einem Stromausfall. Solange Regelung und Umwälzpumpe arbeiten und das Wasser zirkuliert, ist Frost in der Regel kein Thema.
Daher gibt es beim Frostschutz grundsätzlich zwei Ansätze. Entweder man versucht, das Wasser durch Zusätze wie Glykol "frostfester" zu machen, oder man sorgt dafür, dass das System auch dann nicht vollständig stillsteht, wenn der Strom einmal weg ist.
Genau das ist die Idee hinter unserem Frostschutzsystem. Bei uns zirkuliert im Normalbetrieb reines Wasser. Denn Wasser überträgt aufgrund seiner höheren Dichte mehr Energie als Glykol und arbeitet dadurch effizienter. Warum also etwas beimischen, das bremst?
Damit das System auch bei einem Stromausfall geschützt bleibt, ist ein aktiver Frostschutzwächter integriert. Er hält die Umwälzpumpe in definierten Intervallen am Laufen und lässt die vorhandene Restwärme im System zirkulieren – gerade so viel Bewegung, wie nötig ist, um Frost zu vermeiden.
Sobald der aktive Frostschutzwächter einspringt, meldet sich das System automatisch – per SMS, WhatsApp, E-Mail oder Anruf. Ab dann bleiben 48 Stunden Zeit zu reagieren. In den meisten Fällen ist der Strom jedoch deutlich schneller wiederhergestellt.
So bleibt das Heizsystem auch im Ausnahmefall zuverlässig geschützt – ganz ohne Glykol und ohne Effizienzverlust. Dank eines Systems, das mitdenkt – auch, wenn der Strom einmal fehlt.