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Wärmepumpen im Altbau– Fakten statt Mythen

Fraunhofer liefert endlich eindeutige Ergebnisse:

Alt – aber besser als gedacht

Wenn es um Wärmepumpen im Altbau geht, wird schnell viel behauptet – und wenig belegt. „Nur für Neubau“, „lohnt sich nicht“, „im Altbau ist es nicht effizient“ – diese Standardsätze kennt jeder. Genau deshalb ist die neue vierjährige Studie des Fraunhofer ISE (Institut für Solare Energiesysteme) so spannend: Sie liefert Fakten statt Bauchgefühl.

Untersucht wurden 77 Wärmepumpenanlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern. Die Spannbreite der Gebäude reicht dabei von Baujahr 1826 bis 2001 – vom sanierten bis zum unsanierten Objekt. Ein breiteres Testfeld geht kaum. Und die Ergebnisse sind deutlicher, als viele erwartet hätten.

Die gemessenen Jahresarbeitszahlen lagen zwischen 2,6 und 5,4. Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichten im Schnitt eine JAZ von 3,4, Erdreichanlagen etwa 4,3. Das Überraschende: Das Baujahr spielte praktisch keine Rolle. Entscheidend waren die typischen Systemfaktoren – Auslegung, Temperaturen, Hydraulik. Also genau die Stellschrauben, die man sauber planen kann.

Auch beim Thema CO₂ ist das Bild klar: Die gemessenen Wärmepumpen stossen rund 68 % weniger Emissionen aus als Gasheizungen – und das ohne zusätzliche Sanierung. Und der Markt? Der zieht längst nach: 2025 sind Wärmepumpen erstmals zur meistverkauften Heizungsart geworden und haben Gas vom Thron gestossen. Und im Neubau ist der Trend sogar noch klarer: Rund 70 % der 2024 fertiggestellten Häuser heizen bereits damit.

Auch das Thema Schall bekommt durch die Studie endlich echte Messwerte. In zwei von fünf Fällen verschwand die Wärmepumpe praktisch im Umgebungsgeräusch. Nur wenige Anlagen waren nachts zeitweise hörbar – abhängig von Standort, Betriebsweise und Schallschutz. Entscheidend ist weniger das Haus, sondern die Art der Aufstellung und der Betrieb. Ist das sauber gelöst, hört man sie im Alltag kaum.

CubeE Heizwürfel vor einem ALtbau

Trotzdem bleibt Optimierungsbedarf

Ein grosser Teil der untersuchten Anlagen war schlicht zu gross dimensioniert. Andere liefen mit unnötig hohen Vorlauftemperaturen oder takten ständig. Bei anderen fehlte die saubere Trennung zwischen Heiz- und Warmwasserzone im Kombispeicher– mit spürbaren Energieverlusten im Alltag. Dafür hat das Fraunhofer ISE eine Prozessmatrix erstellt, die für Planung, Installation und Inbetriebnahme dokumentiert, wo Schwachstellen auftreten können – und wie sie im System behoben werden.

Für uns bei CubeHeat ist das keine Überraschung – aber eine wichtige Bestätigung.
Der CubeE setzt genau an diesen Punkten an: klare Hydraulik, passende Dimensionierung, integrierte Regelung, kompakter Aufbau. Kein unnötiges Chaos, keine versteckten Fehlerquellen. Einfach ein System, das so arbeitet, wie eine Wärmepumpe arbeiten soll – auch dort, wo man das lange ausgeschlossen hat.

Das gezeigte Modell soll euch zeigen, wie unser Konzept später am Gebäude wirken könnte. Passt das zu eurer Vorstellung moderner Heiztechnik? Dann seid ihr bei uns genau richtig.

Denn am Ende entscheidet das Zusammenspiel im System. Stimmen Hydraulik, Dimensionierung und Betrieb, liefert die Wärmepumpe das, worauf es ankommt: verlässliche Wärme.


Die Grundlage dieses Beitrags bildet eine Studie vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme:



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    CubeHeat ist die kompakte Heizzentrale mit Luft-Wasser-Wärmepumpe für Mehrfamilienhäuser. Besonders geeignet für Sanierungen, wenn Planungssicherheit, schnelle Umsetzung und Effizienz gefragt sind. Der Heizwürfel ersetzt aufwändige Heizrauminstallationen und liefert zuverlässige Wärme – auch bei tiefen Aussentemperaturen. Entwickelt für den Einsatz in urbanen, engen oder technisch herausfordernden Gebäudesituationen.

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